Absurde Empfehlung: Schämen!

Veröffentlicht am 27.06.2020 in Kommunalpolitik

Als Antwort auf einen Leserbrief haben 5 ehemalige SPD-Stadträte folgenden Leserbrief verfasst, der am 27. Juni 2020 im Neuen Tag veröffentlich wurde. Hier der Wortlaut:

Schämen! Diese reichlich anmaßende Empfehlung gibt Herbert Lößl in seinem Leserbrief (Neuer Tag, 25.6.20) "echten und alten SPD-Anhängern". Wir, die Unterzeichnenden, sind solche echten und alten SPDler, mit jahrzehntelanger Tätigkeit im Stadtrat Mitterteich. Aber wofür schämen? Offensichtlich ist der Schreiber nicht bereit, demokratische Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren, zieht sie in Zweifel, prangert pauschal ein "Agieren" der SPD-Fraktion an und spricht von "Intransparenz". Transparenz neu lernen? Nachweislich hat die SPD-Fraktion in den vergangenen Legislaturperioden immer wieder beantragt, Tagesordnungspunkte öffentlich zu behandeln, ist jedoch vielfach an der CSU-Mehrheit gescheitert. Die, die heute vehement Transparenz fordern, haben dieses Feld erst neu entdeckt.

Wir begrüßen sehr, dass eine weitere Gruppierung in den Stadtrat Mitterteich eingezogen ist und nun demokratische Mehrheiten gefunden werden müssen. Wir begrüßen es, wenn Anregungen und neue Ideen eingebracht werden. Was wir und viele Bürgerinnen und Bürger aber nicht begrüßen, sind populistische Aussagen in Stammtisch- und forscher "Hoppla, jetzt komm ich!"-Manier. Die Zusammensetzung des neuen Stadtrats verlangt übergreifende sachorientierte Zusammenarbeit. Darauf hoffen wir. 

Die SPD-"Altstadträte" Walter Wenisch, Mila Braun, Angelika Müller, Hans Lugert, Alfred Gültner

 

 

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