SPD schickt Brigitte Scharf ins Rennen

Veröffentlicht am 25.12.2013 in Presse

Landratskandidatin Brigitte Scharf (3.v.r.) nach der einstimmigen Wahl. (Foto: Thomas Döhler)

Die Erbendorferin will ein bürgerfreundliches Landratsamt. Auch für die sozial Benachteiligten zeigt die 56-Jährige ein großes Herz.
Geschlossen gehen die Sozialdemokraten in die kommenden Landratswahlen. Bei der Nominierungskonferenz im Josefsheim wurde die 56-jährige Erbendorferin Brigitte Scharf einstimmig als Landratskandidatin nominiert. "Dieses Votum ist für mich eine schöne Bescherung", sagte die langjährige Bezirksrätin angesichts des bevorstehenden Weihnachtsfestes.

"Durch meinen Beruf als Verwaltungsangestellte konnte ich über 40 Jahre Erfahrungen sammeln und weiß, welche Sorgen und Probleme Bürger haben", sagte Brigitte Scharf. Sie wisse, dass viele Menschen ans Landratsamt verwiesen würden. "Ich will, dass sich diese Bürgerinnen und Bürger auch im Landratsamt gut aufgehoben fühlen. Die Türen dort haben offen zu stehen für die Ratsuchenden, gleich welche Abteilung zuständig ist."

Ausführlich ging Brigitte Scharf auf die wesentlichen Grundsätze ein, die für sie wichtig sind. "Für die SPD gilt, wir brauchen mehr Arbeitsplätze, um auch die Enkel im Landkreis behalten zu können." Brigitte Scharf dachte hier an mehr Teilzeit- und Heimarbeitsplätze, vor allem für die Alleinerziehenden. Diese müssten aus der Armutsfalle herausgeholt werden, um nicht auch noch im Alter weiter auf Sozialleistungen angewiesen zu sein. In diesem Zusammenhang bedauerte sie, dass der Durchschnittslohn im Landkreis weiter niedrig ist. Bayernweit liege der Landkreis hier an 89. Stelle.

Weiter forderte Brigitte Scharf eine Gleichbehandlung in der Wirtschaftsförderung für alle 26 Landkreiskommunen. "Fakt ist doch, jeder Handwerksbetrieb, und sei er noch so klein, verbessert die Situation vor Ort." Weiteres Thema war die ärztliche Versorgung, auch hier müsse ein Landrat unterstützend für die Gemeinden eingreifen. Ärgerlich nannte sie die Tatsache, dass das Hotelprojekt in Sibyllenbad ins Stocken geraten sei. "Wir bekommen ein schickes Bad, dazu brauchen wir auch das neue Hotel." Einsetzen will sich Brigitte Scharf auch dafür, dass Kinder vor Ort weiter ihre Grundschule besuchen können. "Sparen bei kleinen Kindern ist der größte Fehler, der zu machen ist."

Die geheime Abstimmung musste wiederholt werden, da eine Stimme mehr als die der 48 Stimmberechtigten im Topf lag. Das Ergebnis der Wiederholung fiel eindeutig aus. Bei einer Enthaltung und 47 Ja-Stimmen wurde Brigitte Scharf zur Landratskandidatin der Genossen gekürt.

Text: Josef Rosner für frankenpost.de

 

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