Spitzenqualität aus Mitterteich

Veröffentlicht am 17.11.2011 in Allgemein

SPD-Delegation informiert sich über Schott-Rohrglas – Konzern einer der größten Gasverbraucher
Die Schott Rohrglas GmbH in Mitterteich mit mehr als 1000 Mitarbeitern ist im Schott-Konzern ein Leitunternehmen – dies betonte jetzt Geschäftsführer Thomas Gassner, als eine Delegation der SPD um MdB Werner Schieder das Unternehmen besichtigte.

„Wir sind Weltmarktführer bei Spezialglasröhren für Pharmazie“, hob Gassner hervor, als er den Besuchern eingangs die einzelnen Geschäftsbereiche vorstellte. Zwar zähle man nicht zu den billigsten Anbietern, aber die hohe Qualität werde von den Kunden geschätzt. „Unser Rohr ist sehr präzise, sehr genau“, so Gassner. „Es ist fast das perfekte Rohr.“ Etwa 50 Prozent des Umsatzes am Standort in Mitterteich werde im Bereich Pharma-Glas erzielt.
Gassner verwies weiter auf die Bereiche Standard- und Spezialglas. So produziert Schott beispielsweise Komponenten für Fernsehgeräte, Halogenlampen, Fotokameras und Beleuchtungseinheiten für Flugzeugkabinen. Nicht zuletzt ging Gassner auf die Aktivitäten von Schott Solar ein. Hier zähle man zur weltweiten Spitze bei Modulen für Photovoltaikanlagen und Receivern für solarthermische Kraftwerke. Der Schott-Rohrglas-Geschäftsführer erläuterte, dass Maschinen und andere Ausrüstungsgegenstände für die Fertigung innerhalb der KonzernUnternehmen entwickelt und hergestellt werden. „Was wir benötigen, kann man nicht von der Stange kaufen.“ Auf die Frage von Werner Schieder nach der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen antwortete Gassner, dass der Konzern bis zu 200 Wissenschaftler beschäftigte. In Mainz verfüge Schott über ein eigenes Forschungszentrum.

Schnelle Eingreiftruppe
Eine wichtige Rolle im Konzern spielt laut Gassner auch der Aspekt Service. Die Kunden können rund um die Uhr auf eine Hotline zurückgreifen, über ein Order- und Serviceportal haben sie jederzeit Zugang zu umfangreichen Bestell- und Logistikfunktionen sowie Qualitätsdaten. Treten intern Probleme auf, etwa an anderen Fertigungsstandorten in Europa, Brasilien oder Indien, kann eine in Mitterteich stationierte schnelle Eingreiftruppe innerhalb von 24 Stunden vor Ort sein.
Die Anforderungen an Mitarbeiter sind laut Gassner an allen Standorten gleich hoch. Dementsprechend gebe es bei den Endprodukten keine Qualitätsunterschiede – egal ob ein Rohr aus Mitterteich oder den Werken im Ausland komme. „In Japan gibt es aber besondere Ansprüche“, verriet
Gassner. Normalerweise würden Kunden in dieser Region von Indien aus beliefert – doch man lege Wert auf „Made in Germany“. „Japan wird also von Mitterteich aus bedient.“
Umkämpfter Markt
Werner Schieder sprach das Thema erneuerbare Energien an, worauf Gassner betonte, dass der Standort Mitterteich vom Engagement im Bereich Solarthermie besonders profitiere. „Das Produkt ist hier entwickelt worden, Mitterteich ist das Leitwerk.“ In Spanien seien zahlreiche Kraftwerke entstanden, doch nach der Kürzung von Fördermitteln infolge der Finanzkrise sei der Bau neuer Anlagen dort schwierig geworden.
Nach wie vor aktuell sei das Projekt Desertec. Im Bereich Photovoltaik sei
Schott zwar ebenfalls ganz vorne dabei, doch handele es sich um einen
sehr umkämpften Markt.
Als bemerkenswert bezeichnete Werner Schieder die Tatsache, dass sich der Schott-Konzern im Eigentum einer Stiftung befinde und nicht etwa in den Händen von Finanzinvestoren, welche nur am schnellen Profit interessiert seien. Auf die Frage Schieders, was dieser als Anregung nach Berlin mitnehmen könne, kam Thomas Gassner auf das Thema Energieverbrauch zu sprechen. So sei der Schott-Konzern einer der größten Gasverbraucher in Deutschland. „Jede Gas- und Strompreiserhöhung tut uns weh und macht den Standort Deutschland weniger attraktiv“, stellte Gassner klar.

Schott-Azubis bei der Mitterteicher Tafel
Großen Wert legt die Firma Schott Rohrglas auf eine fundierte Ausbildung ihrer Lehrlinge. Doch nach dem Willen der Unternehmensführung sollen sich die jungen Leute nicht nur Fachwissen aneignen, sondern auch Erfahrungen im sozialen Bereich sammeln. Deshalb können Auszubildende während der Arbeitszeit auf freiwilliger Basis Dienst bei der Mitterteicher Tafel leisten. Tafel-Vorsitzende und stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Hannelore Bienlein-Holl richtete deshalb einen Dank an Geschäftsführer Thomas Gassner: „Das ist ein beachtlicher Beitrag. Schön, dass Sie die Leute freistellen.“

 

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