„Wittere sozialdemokratische Luft“

Veröffentlicht am 12.03.2014 in Presse

Stellvertretender SPD-Kreisvorsitzender Uli Roth zeigt sich bei Wahlkampfabschlussparty zuversichtlich

Bei Zoigl und Kartoffelsuppe traf sich beim „Rechersimer“ in Röthenbach der SPD-Kreisverband zum Abschluss der Wahlveranstaltungen. „Wir haben einen tollen Kommunalwahlkampf hingelegt“, erklärte der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende und Krummennaaber Bürgermeister Uli Roth.
Neben Bundestagsabgeordnetem Uli Grötsch hieß Roth die „Randgruppen-Bürgermeister“ Peter Merkl aus Immenreuth und Peter König aus Neusorg willkommen. Denn beide seien mit ihm die einzigen „roten“ Bürgermeister im ganzen Landkreis. „Ein gutes Gesamtergebnis zu erreichen, wird mit dem neuen Wahlsystem nach Hare-Niemayer nicht leicht werden“, merkte Roth an. Doch sei die Stimmung im Wahlkampf bereits überall bei der SPD hervorragend. Er wittere „sozialdemokratische Luft“ und verwies auf gut besuchte SPD-Wahlveranstaltungen in Plößberg, Krummennaab und Erbendorf. „Unsere Landratskandidatin Brigitte Scharf kann’s, denn sie weiß, wovon sie redet“, zeigte sich Roth zuversichtlich.

Kritik an „Tarnliste“
Als Unverfrorenheit bezeichnete er die „Tarnliste“ „Zukunft Landkreis Tirschenreuth“ der CSU. Übergroße Plakate und „junge Köpfe“ an jeder Laterne. Roth stellte die Frage, wo das Geld dafür herkomme. An dieser Stelle sprach er Lob und Dank dem SPD-Redaktionsteam aus, das ohne professionelle Werbefirma gelungene Flyer, Infobroschüren und Plakate auflegen konnte. „Wir müssen unsere Kreismandate halten“, forderte Roth.
Dies sei besonders gegen eine Übermacht von jetzt 120 „schwarzen“ Kandidaten eine Herausforderung. Er appellierte an die Geschlossenheit der SPD. Dank sprach er auch allen Wahlhelfern, alleine in der Verwaltungsgemeinschaft Krummennaab 70 Personen, aus und sprach von einem „ehrenwerten Amt“. „Unterstützt unsere Kandidaten, unterstützt unsere Brigitte Scharf als neue Landrätin“, feuerte er die Genossen an. Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch hob Scharfs drei Eigenschaften heraus, die man brauche, um Landrätin im Kreis Tirschenreuth zu sein. „Sie hat Kompetenz, sie weiß, was gemacht werden muss.“ Politik sei kein Ponyhof, stellte Grötsch fest. Sie brauche deshalb ein „breites Kreuz“. Nicht zuletzt sei es absolute Leidenschaft, die Gabe, Menschen mitzureißen. „Unsere Brigitte ist mit Herz bei der Sache.“
Kein Wahlkampfthema
In Sachen Stromtrasse stellte der Abgeordnete fest, dass dieses Thema nicht geeignet sei, Wahlkampf zu machen. Er forderte dazu auf, dass die Beteiligten einen Dialog führen, um eine optimale Lösung zu finden. Die Energie müsse bezahlbar bleiben, vor allem für die kleinen Leute. Er habe gute Kontakte zu den Planern der Trasse, verriet Grötsch. „Es ist noch keine Trasse so gebaut worden, wie sie geplant wurde“, zitierte er einen Fachmann.
Für Chancengleichheit
Unter großem Beifall ergriff Landratskandidatin Brigitte Scharf das Wort. „Miteinander-Füreinander“, so laute ihr Motto, das sie versucht habe, in den vergangenen Wochen den Menschen verständlich zu machen. Sie fordere Chancengleichheit für alle Menschen im westlichen und östlichen Landkreis. Als Landratskandidatin habe sie versucht, ihre ganze Kraft einzubringen. „Weil ich gerne im Landkreis lebe und es meine Heimat ist, weil ich ein Herz für die Kommunalpolitik habe und mich beruflich damit beschäftigte“, brachte sie ihre Motivation auf den Punkt. „Die SPD ist einmalig“, stellte sie fest. „Wir stehen deshalb nicht zweimal auf der Liste.“ Die SPD habe einmalige Kandidaten, nicht nur im Kreis, sondern auch in den Kommunen.
Zum Stimmzettel für die Landratswahl merkte sie an, dass sie als Frau alleine auf dem Blatt stehe. „Wenn ihr einfach eine Frau wählen wollt, gibt es nicht viel zu überlegen, es steht nur eine drauf.“ Sie sagte auch, was sie nicht habe: „Ich bin kein Jurist, habe keinen Doktortitel und auch kein Bauunternehmen. Ich habe nur steckerlgerade Haare.“ Wie sie weiter ausführte, habe sie aber etwas, was die anderen Kandidaten nicht haben, nämlich weibliche Intuition. 
Für die Umrahmung der Abschlusskundgebung sorgten die Musiker Wolfgang Lell und Thomas Kiesling mit fetzigen Swingnummern.

 

Quelle: Text Der neue Tag, Neumann, Bild: Döhler

 

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