Ehrenamt ist jede Förderung wert

Veröffentlicht am 03.08.2013 in Presse

SPD-Landesvorsitzender Florian Pronold zu Besuch in Grafenwöhr – Soziale Brennpunkte
„Die Städtebauförderung ist ein Erfolgsprojekt. Leider hat die schwarz-gelbe Regierung die Mittel in Höhe von 150 Millionen Euro gekürzt. Wir werden dafür kämpfen, dass dies rückgängig gemacht wird“, versprach Florian Pronold (MdB), der Vorsitzende der Bayern-SPD. Am Dienstag war er zu Besuch in Grafenwöhr und informierte sich über die Wohnungen in der Eichendorffstraße, den Bürgerladen, den Flohmarkt im Alten Forsthaus und über das Mehrgenerationenhaus.
Uli Grötsch, der Direktkandidat der SPD für den Bundestag, stellte Pronold bei der ersten Station im Bürgerladen vor. „Pronold ist im Kompetenzteam unseres Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück für die zentralen Themen Infrastruktur und Wohnen zuständig“, so Grötsch. An Pronold gewandt, meinte er: „Grafenwöhr ist die zweitgrößte Stadt im Landkreis und die US-Armee ist der größte Arbeitgeber in der Region. Helmuth Wächter ist schon seit sehr, sehr vielen Jahren hier Bürgermeister; leider nur mehr bis 2014.“ Wächter reagierte darauf mit einem Achselzucken und sagte: „Bis jetzt weiß das keiner.“

„Wir sind dankbar, dass wir den Sozialen Laden hier haben“, meinte Wächter und stellte Monika Sebald als Leiterin vor. „Im Laden und beim Flohmarkt haben die Helfer heuer bereits 1300 Stunden ehrenamtlich gearbeitet“, berichtete Sebald. „Seit April gibt es einen Bürgerverein“, informierte Wächter. „Die Schere zwischen Arm und Reich geht weit auseinander. Dass es die Soziale Stadt gibt, ist unschätzbar und wertvoll. Das freut mich. Solidarität heißt: Menschen für Menschen“, so Pronold. Deshalb müsse das Ehrenamt gefördert werden.
Doch ob die Steuervariante der richtige Weg sei, bezweifle er. „Herzlichen Dank für die Zeit und Mühe“, sagte er den Ehrenamtlichen vor Ort. Bezirks- und Kreisrätin Brigitte Scharf nannte ein Beispiel eines Rentners, der sich durch Zeitung austragen Geld dazu verdient. Da er 31 Euro mehr bekommt, fällt jedoch sein Wohngeld weg und somit auch die Berechtigung, zur Tafel zu gehen. Pronold versicherte, dass er beim Bundesverband der Tafel nachfragen wird, was hier zu machen sei. „Die Zuverdienstgrenze trifft manchmal diejenigen, die es nicht treffen sollte.“ Für gerechte Löhne
„Wir müssen aber auch daran arbeiten, dass es gar nicht erst zur Hilfsbedürftigkeit kommt. Das wäre dann der Fall, wenn vernünftige Löhne gezahlt würden“, sagte Berthold Kellner, Landtagskandidat und Gründungsmitglied der Tafel Mitterteich.

Hintergrund - Hilfe für Bedürftige
Florian Pronold machte auch Station beim Alten Forsthaus, um sich über den Flohmarkt zu informieren. Die Waren im Forsthaus sind neuwertig. Außer Kleidung, Hausrat und vielem mehr werden auch Möbel an Familien vermittelt. Auch die Verbindungen sind optimal, hob Bürgermeister Helmuth Wächter hervor. Der amerikanische DAGA-Präsident James P. Federline unterstütze sozial schwächere Familien mit Weihnachtspaketen und als Santa Claus.
Wächter unterrichtete Pronold außrdem über den Stand der Dinge bei der Sanierung der Wohnungen in der Eichendorffstraße. Diese stammen aus den Jahren von 1949 bis Mitte der 50er Jahre. Die Wohnungsbau GmbH sorgt für energieeinsparende Maßnahmen.

Bild und Text: rgr für Der Neue Tag

 

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