Helmut Fastner weiter Vorsitzender der AG SPD 60plus

Veröffentlicht am 03.03.2013 in Arbeitsgemeinschaften

Bei der Unterbezirkskonferenz der SPD AG 60plus im Gasthof „Deutsche Eiche“ wurde das gesamte Führungsteam mit Vorsitzendem Helmut Fastner an der Spitze für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Nachdem der Weiherhammerer nach einer längeren Krankheit wieder genesen ist und sich zur Wiederwahl stellte, schenkten ihm alle 34 Wahlberechtigten das Vertrauen und wählten ihn wieder zum Unterbezirksvorsitzenden der SPD AG 60plus Weiden-Neustadt-Tirschenreuth.

Das Stellvertreteramt teilen sich nun Minni Weiß aus Fuchsmühl und Ursula Kinner aus Weiden (neu). Schriftführer bleibt Oskar Schwarz aus Neustadt. Er bekommt mit Horst Maschke aus Weiden ebenfalls Verstärkung. Beisitzer sind Hannelore Leitmeier, Peter Lottes, Gunda und Helmut Zupfer, Alois Wolfram, Wilhelm Moser (Weiden), Margarethe und Günter Rieger, Hermann Prem, Karl Schmidberger (Neustadt), Hans Schäffler (Erbendorf), Traudl Ucles Garcia (Mantel) und Erich Völkl (Vohenstrauß). Gretl Kristen aus Neustadt ist als Beisitzerin ausgeschieden.
Gerechte Löhne
Zu Beginn seines Tätigkeitsberichtes meinte Fastner, die Senioren seien in der SPD-Familie eine starke Arbeitsgemeinschaft, die immer noch Zuwachs bekomme. Über 40 Prozent der SPD-Mitglieder im Unterbezirk seien älter als 60. Diese Altersgruppe sei die treueste. Der Weiherhammerer hoffte, dass „60plus“ Schule mache und noch mehr Ortsvereine eine AG 60plus gründen. Die Arbeit lohne sich für die Partei und für die Menschen. Die SPD kämpfe für bessere Lebensbedingungen und soziale Gerechtigkeit, Bildung für alle, gerechte Löhne, soziale Absicherung auch im Rentenalter und garantierte Mindestlöhne.
SPD-Geschäftsführerin Gisela Birner dankte den Mitgliedern der AG 60plus im Namen des Unterbezirks.
Es sei Fakt, dass 60plus überall mitmische. Sie freue sich, dass die AG die Partei auch im kommenden Wahlkampf wieder unterstütze. „Ohne sie geht nichts. Sie sind die aktivste Gruppe der Partei.“ Schriftführer Oskar Schwarz meinte, jeder könne sich einbringen. Man wolle eine generelle Gleichstellung und eine gemeinsame Versorgungskasse für Angestellte und Arbeiter. „Kein ZweiKlassen-Systemmit der SPD.“ 60plus-Bezirksvorsitzender Gerhard Kulig aus Regensburg erinnerte, dass die AG erst vor 20 Jahren gegründet wurde. Es sei zwar nicht das biologische Zukunftsmodell der Partei, aber so könnten sie in und außerhalb der Partei politisch mitmischen und mitgestalten. Es gehe um die Würde des Alters, die Schaffung eines neuen Altersbildes, eine bessere Gesundheitsversorgung sowie die Sicherung, den Ausbau und die Bezahlbarkeit der Pflege. „Wir wollen nicht mehr die Omas und Opas in der Gesellschaft sein.“ Das bestehende Rentensystem müsse dringend umgebaut und zukunftsfähig gemacht werden.
Rente mit 67 großer Fehler
Bezirksrätin Brigitte Scharf beantwortete Fragen zu Rente, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.
Bundestagskandidat Uli Grötsch referierte zur aktuellen Rentenpolitik.
Durch die Erarbeitung sozialpolitischer Kernthemen sei erreicht worden, dass die SPD wieder umgedacht
habe. Man habe erkannt, dass der damals eingeschlagene Weg „gesetzliche Rente und private Vorsorge“ nicht richtig sei. Die Rente mit 67 sei ein großer Fehler. Die SPD sei die einzige Partei, die auf eine Stärkung der gesetzlichen Rente setze. Es brauche einen starken Staat, der dafür sorge, dass am Ende der Erwerbstätigkeit jeder ein vernünftiges Auskommen habe.

Zum Bild: Die nächsten zwei Jahre führen Helmut Fastner (sitzend, Zweiter von rechts) und seine Stellvertreterinnen Minni Weiß (sitzend, rechts) und Ursula Kinner (sitzend, Zweite von links) den Unterbezirk der SPD AG 60plus Weiden-Neustadt-Tirschenreuth. Schriftführer sind Oskar Schwarz (stehend, Zweiter von links) und Horst Maschke (nicht auf dem Bild). Beisitzerin Gretl Kristen (sitzend, links) wurde verabschiedet. Es gratulierten 60plus Bezirksvorsitzender Gerhard Kulig (links), Bundestagskandidat Uli Grötsch, SPD-Geschäftsführerin Gisela Birner, Bezirksrätin Brigitte Scharf und Bezirkstagskandidat Norbert Freundorfer (stehend, Dritter bis Sechster von links).

aus Der Neue Tag, Bild und Text spz

 

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